Die „Kronberger-Camerata“ ist eine Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern aus Kronberg und Umgebung. Nach dem Vorbild der Florentiner Camerata finden sich ihre Mitglieder und deren Gäste regelmäßig zusammen, um kulturelle Themen zu diskutieren, Konzerte und Lesungen sowie Ausstellungen zu besuchen, und diese wissenschaftlich zu reflektieren. Der Hauptfokus liegt jedoch darauf, aktiv am Kulturleben der Stadt und Umgebung teilzunehmen. Die Kronberger Camerata lädt regelmäßig zu Konzerten, Diskussionsrunden, Seminaren und Workshops ein.

 

Für Ihre Veranstaltungen haben Sie die Möglichkeit, Musikerinnen und Musiker zu engagieren, sei es als Orchester, als Kammermusikensemble, als Barockspezialisten und in allen denkbaren Besetzungen. 

 

 

 

 

Vergangene Veranstaltungen:

  

 J.S. Bachs Chaconne für Violine solo im Wandel der Zeit - Romantische Bearbeitungen alter Musik

"Johann Sebastian Bachs Chaconne für Violine solo im Wandel der Zeit - Alte Musik aus der Perspektive der Romantik", so nennt sich das Gesprächskonzert, das am 15. Novemner 2011 im kleinen Saal der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Frankfurt am Main  (HfmdK) stattfand. Die Geigerin und Musikwissenschaftlerin Mareike Beckmann erläuterte in einem Vortrag, wie sich die Werke barocker Komponisten über die Zeit bis in die Spätromantik durch verschiedenste Einflüsse verändert haben. Die vermittelten Erkenntnnisse wurden hörbar gemacht , u.a durch die international renommierte Barockgeigerin Petra Müllejans, dem jüngsten Vertreter der Oistrach- Dynastie, Valerj Oistrach, sowie der im Bereich der Alten Musik bekannten Cembalistin Sabine Bauer. 

Sabine Bauer ließ ihre eigene beeindruckende Bearbeitung der Chaconne auf dem Cembalo hören. Auch J.S. Bach spielte seine d-moll Partita für Violine solo oft auf dem Clavichord.

Mareike Beckmann erläutert im wissenschaftlichen Vortrag Grundprinzipien der musikalischen Interpretation des Barock und der Romantik und stellte diese gegenüber.

Im Mittelpunkt stand ebenfalls die "Air on the G-string", eine Bearbeitung der Air aus der Orchestersuite D-Dur BWV 1068 durch August Wilhelmj.

Das Ensemble erhielt starken Beifall für die Interpratation der Originalfassung der Air von J.S. Bach unter der musikalischen Erarbeitung mit Mareike Beckmann.

 

In der Pause wurde für das leibliche Wohl der zahlreichen Gäste gesorgt.

 

 

Unter den Gästen waren u.a. Prof. W. Forchert, Prof.  Michael Schneider, Prof. Großman Vendrey, aber auch aus dem Hörfunk bekannte Persönlichkeiten.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung  bezauberte Petra Müllejans mit Ihrer Interpretation der Chaconne auf der Barockvioline.  

 

Die Chaconne für Violine in der Bearbeitung durch August Wilhelmj wurde trotz enormer virtuoser Herausforderungen durch Oistrach mit Bravour gemeistert. 

Valerj Oistrach stellte auf beeindruckende Weise die Bearbeitungen August Wilhelmjs (Air on the G-string" und Chaconne für Violine mit Klavierbegleitung) vor. 

Das Publikum war begeistert.

Die Veranstaltung wurde von Mareike Beckmann konzipiert, organisiert und durchgeführt. Ihr Schwerpunkt ist die historisch informierte Aufführungspraxis, sowohl des Barock, als auch der Klassik und der Romantik.